News und Presse
Powered by
Ernst & Young Logo
nzz libro Logo
Intes Logo
Universität St. Gallen
Viktor Bucher Pierre-Alain Cardinaux
Viktor Bucher,
Ernst & Young Partner und Regionalleiter Deutschschweiz
  Pierre-Alain Cardinaux,
Ernst & Young Partner und Regionalleiter Suisse romande
Prof. Dr. Urs Fueglistaller   Prof. Dr. Peter May
Prof. Dr. Urs Fueglistaller,
Geschäftsführender Direktor KMU-HSG; Universität St. Gallen
  Prof. Dr. Peter May, Gründer der INTES; Inhaber des Wild Group Chair for Famliy Business am IMD in Lausanne
Viktor Bucher
Pierre-Alain Cardinaux
Prof. Dr. Peter May
Prof. Dr. Urs Fueglistaller
Dies äussert sich beispielsweise auf der Seite der Governancestruktur, der Unternehmensstrategie, der Finanzierung, dem Umgang mit Mitarbeitenden oder beim Marktauftritt, um nur einige Beispiele zu nennen. Die in diesem Buch vorgestellten Unternehmen zeugen von dieser Heterogenität. Gerade dies macht Familienunternehmen so vielseitig und spannend zu untersuchen.

Unsere vielseitigen Kontakte zu Familienunternehmen zeigen eines überdeutlich: die Freude bei den Unternehmerinnen und Unternehmern, dass sich die Wissenschaft nun fokussiert den Anliegen und den Eigenheiten dieser Organisationsform widmet. Mit dem vorliegenden Werk unternehmen wir einen weiteren Schritt in diese Richtung: Ausgewählt wurden Familienunternehmen, die es geschafft haben, über längere Zeit erfolgreich zu sein und die hoffentlich noch lange Bestand haben werden. In einer schnelllebigen Wirtschaftswelt hebt sich die Kontinuität dieser Unternehmen wohltuend von der vom Quartalsdenken in vielen von anonymen Aktionären getriebenen Firmen ab. Gleichzeitig ist vielen Familienunternehmen auf faszinierende Art gelungen, sich im Laufe der Zeit immer wieder neu zu erfinden. Es ist diese Mischung aus Tradition und Innovation, die uns fasziniert und die ein entscheidender Erfolgsfaktor dieser Unternehmen zu sein scheint.

Wohlgemerkt: Dieses Buch ist alles andere als eine wissenschaftliche Abhandlung. Es ist ein Bouquet faszinierender Familienunternehmen und Familienunternehmer in der Schweiz. Wir wünschen den Lesern viele Erkenntnisse, Entdeckungen und Freude bei der Lektüre
Doch die einleitenden Sätze bedürfen einiger Klärung zur Thematik: Tatsache ist, dass die ökonomische Bedeutung von Familienunternehmen dank einer Fülle von Untersuchungen weltweit unbestritten ist. In der Schweiz stellen die Familienunternehmen rund 88% aller Unternehmen und beschäftigen rund zwei Drittel aller Arbeitskräfte. Zudem ist das 'Family Business' die älteste Organisationsform der Welt.

Alleine schon wegen dieser Fakten ist es erstaunlich, dass Familienunternehmen erst heute richtig auf der betriebswirtschaftlichen, dort vor allem forschungsorientierten Landkarte erscheinen – das gilt übrigens nicht nur für das deutschsprachige Europa, sondern weltweit.

Zwar wurde in der Presse und an Universitäten immer wieder sporadisch über Familienunternehmen gesprochen, allerdings immer mit einer gewissen Skepsis gegenüber dem Erfolg dieser Unternehmen und oft mit Verweis auf die negativen Beispiele. Das mag zum Teil am Selbstverständnis der Betriebswirtschaftslehre liegen, Unternehmen als technokratische Gebilde zu sehen und die menschliche Seite des Wirtschaftens auszuklammern.

Wir und unsere Institute haben uns über Jahre intensiv mit dem Thema Family Business auseinandergesetzt und sind immer wieder erstaunt, welche Ausprägungen die Interaktion zwischen Familien und Unternehmen annehmen kann.
Familienunternehmen? – Familienunternehmen! Damit ist eigentlich alles gesagt, oder? Wohl kaum, denn die Deutung der Interpunktionen lässt viel Spielraum offen, und auch der Begriff ‚Familienunternehmen' scheint nur auf den ersten Blick verständlich und klar. Dahinter verbirgt sich eine komplexe, vielartige und hoch spannende Art der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kraft, die immer wieder neu entdeckt werden muss – so lautet jedenfalls unsere Motivation für die Forschung und Beratung von Familienunternehmen.
Zitat
Aus bester Familie - Schweizer Standards
zur deutschen Website